Godwin Samararatne 1932 – 2000

 

 

 

 

 

 

In seinem Nachruf für Godwin Samararatne schrieb Bikkhu Bodhi: “Das Eindrucksvolle an Godwin war nicht, was er getan hat, sondern was er war. Vor allem war er ein wahrhaft selbstloser Mensch, und es war eben diese vollkommene Selbstlosigkeit, die den Einfluss dieses Mannes auf das Leben so vieler anderer Menschen bewirkt hat.

Ich benutze, um ihn zu beschreiben, das Wort “Selbstlosigkeit” in zwei miteinander verbundenen Bedeutungen. Zum einen war er selbstlos in dem Sinne, dass er praktisch kein inneres Gravitationszentrum eines Ichs, um das sich sein persönliches Leben gedreht hätte: keinen Stolz, keinen Ehrgeiz, keine persönlichen Projekte zur Selbstverwirklichung.”

Godwin lehrte uns mehr durch das, was er war, als durch viele Worte. Wer das Glück hatte, ihn zu kennen, wird diesen ruhigen und sanften Menschen nicht vergessen.